An der innerdeutschen Grenze bei Lübeck

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Zitat von Marion Gräfin Dönhoff Zitat von Marion Gräfin Dönhoff
Auch drüben ist Deutschland Auch drüben ist Deutschland

Wie viele Kilometer bin ich damals an der Grenze entlang gegangen, wie viele Male haben meine Füße mich an der Trennlinie zwischen der Bundesrepublik Deutschland (BRD) und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) durch die Land-und Ortschaften, durch die Straßen und Felder entlang getragen? Bei Tag und bei Nacht.

Sie, die Antworten,  würden wahrscheinlich „Lieder“ davon singen, wenn sie dazu in der Lage wären. Und wenn ich ihnen zuhören könnte, würden sie mir vielleicht eine Geschichte erzählen, die irgendwie kein Ende findet...

Als ich Ende Juni 1990 aus dem Dienstwagen steige und meinen Zollhund ARIE aus der Box, welche sich am Heck des VW-Transporters befindet, hole, ist es jener Tag, der für meinen Vierbeiner und mich die letzte Grenzstreife ist.

ARIE, so heißt mein privateigener Diensthund, weiß davon nichts; für ihn mag dieser Tag nichts Besonderes sein. Dass mich gerade jetzt so viele Gefühle mit einer nicht wirklich beschreibbaren Intensität durchfluten, wird meinem „Beschützer“ nicht bewusst sein.

ARIE hat seine eigenen Interessen. Die Nase knapp über dem Erdboden haltend,  „schnüffelt“ er die Umgebung ab und versucht, sich ein eigenes Bild von der hiesigen Lage zu verschaffen.  Hin und wieder lässt er es sich nicht nehmen, ein „Bein“ anzuheben und ein paar Tropfen seines Urins auf den Fleck zu träufeln, um sein „Reich“ zu „markieren“. Wenngleich diese Gegend nicht zu seinem „Stamm-Revier“ gehört, so will er wohl zum Ausdruck bringen, dass auch er hier ist/war.

Eines ist uns gemeinsam: wir beide werden heute hier zum letzten Male dienstlich tätig sein. Er als Zollhund mit seinem Kenngeschirr, das ihn als solches kenntlich macht. Und ich als Angehöriger des Grenzzolldienstes, entsprechende Dienstkleidung tragend und mit einer 9 mm-Pistole bewaffnet.

Meine Schritte fallen mir nicht einfach. Nicht nur, weil der feine Sand des Strandes das Gehen bzw. Fortbewegen erschwert. Die letzten Meter bis zum Wasser der Ostsee kosten mich große „Kraft“; seelisch/geistig betrachtet. Heute, nach „Feierabend“, ist „alles“ vorbei. Dann ist „er“ gelaufen, der letzte Streifendienst an der innerdeutschen Grenze für meinen Freund ARIE und für mich.

Aber bis dahin dauert es noch eine Weile. Und ich nutze die kommenden Stunden, um meine Dienstzeit an der deutsch-deutschen Grenze Revue passieren zu lassen. Noch ahne ich nicht, dass mich diese "Trennlinie" nicht mehr wirklich loslassen wird und ich mich immer wieder mit ihrer "Geschichte" befassen werde.

Dass auch hier, wo mein Zollhund ARIE und ich nun gerade sind, irgendwann nur noch ein Schild sich befinden wird und einige auf ihm befindlichen Zeilen den Betrachtern erzählen möchten von den Jahren der "Trennung",  vermag mir in diesen Augenblicken nicht in den Sinn zu kommen.

Ich schaue hinaus auf die Ostsee. Wie viele Menschen haben im Baltischen Meer den Tod gefunden bei ihren Versuchen, in den "Westen" zu gelangen?  Ich weiß es nicht und es wird noch dauern, bis es hierzu nähere Daten und Informationen geben wird. Auch werde ich erst später erfahren, wer jene Menschen waren, die an der "grünen" innerdeutschen Grenze im Großraum Lübeck ihr Leben verloren haben. 

An der Ostsee bei Barendorf. Blick in Richtung Lübeck-Travemünde An der Ostsee bei Barendorf. Blick in Richtung Lübeck-Travemünde

An der Ostsee bei Barendorf. Blick in Richtung Lübeck-Travemünde

Flucht über die Ostsee im Jahr 1963 Flucht über die Ostsee im Jahr 1963


Flucht über die Ostsee im Jahr 1963 Flucht über die Ostsee im Jahr 1963
Das Schlauchboot, mit dem der Neffe von Karl Eduard von Schnitzler über die Ostsee in den Westen floh Das Schlauchboot, mit dem der Neffe von Karl-Eduard von Schnitzler über die Ostsee in den Westen floh

im Jahr 1986 floh der Neffe des bekannten DDR-Fernsehkommentators Karl-Eduard von Schnitzler („Der schwarze Kanal") mit einem kleinen Schlauboot aus der Deutschen Demokratischen Republik. Auf der Ostsee wurde er von einer westdeutschen Schiffsbesatzung aufgenommen und gerettet.

 Ostsee bei Barendorf

 

 

 

Zollbeamter Manfred Krellenberg mit Zollhund ARIE Zollbeamter Manfred Krellenberg mit Zollhund ARIE

Auf dem Priwall beginnt nun unsere "Reise" entlang der damaligen  innerdeutschen Grenze. Die drei Kilometer lange Halbinsel, die im Norden von der Ostsee, im Westen von der Trave und im Süden von der Pötenitzer Wiek umschlungen ist, gehört seit 1226 zum Ortsteil Travemünde der Hansestadt Lübeck

An der ehemaligen innerdeutschen Grenze beim Priwall-Strand An der ehemaligen innerdeutschen Grenze beim Priwall-Strand
An der ehemaligen innerdeutschen Grenze am Priwall-Strand An der ehemaligen innerdeutschen Grenze am Priwall-Strand
Landesgrenze SH / MVP auf dem Priwall am 04.08.2019 Landesgrenze SH / MVP auf dem Priwall am 04.08.2019

Landesgrenze SH / MVP auf dem Priwall am 04.08.2019

Raum Lübeck-Travemünde / Priwall Raum Lübeck-Travemünde / Priwall
Grenzmodell betreffend des Raumes beim Priwall Grenzmodell betreffend des Raumes beim Priwall
An der ehemaligen innerdeutschen Grenze auf dem Priwall 19.04.2019 An der ehemaligen innerdeutschen Grenze auf dem Priwall 19.04.2019

An der ehemaligen innerdeutschen Grenze auf dem Priwall 19.04.2019

An der ehemaligen innerdeutschen Grenze auf dem Priwall An der ehemaligen innerdeutschen Grenze auf dem Priwall

An der ehemaligen innerdeutschen Grenze auf dem Priwall 19.04.2019

Grenze beim Priwall. Aufnahme aus dem Jahr 1985. Fotosammlung Manfred Krellenberg, Zollkommissariat Lübeck-Süd Grenze beim Priwall. Aufnahme aus dem Jahr 1985. Fotosammlung Manfred Krellenberg, Zollkommissariat Lübeck-Süd
Grenze beim Priwall. Aufnahme aus dem Jahr 1985 Grenze beim Priwall. Aufnahme aus dem Jahr 1985

Grenze beim Priwall. Aufnahme aus dem Jahr 1985

DDR-Beobachtungsturm unweit der Grenze beim Priwall im Jahr 1985 DDR-Beobachtungsturm unweit der Grenze beim Priwall im Jahr 1985
Auszug aus Grenzkarte Auszug aus Grenzkarte

 

An der Grenze beim Priwall-Strand. Rechts, auf bundesdeutscher Seite, genießen Menschen die Sonne und das Meer. Ein paar Meter weiter östlich herrscht Grenze Priwall-Strand

An der Grenze beim Priwall-Strand. Rechts, auf bundesdeutscher Seite, genießen Menschen die Sonne und das Meer. Ein paar Meter weiter östlich herrscht "gähnende Leere". Jenseits der Grenze, auf DDR-Gebiet, sind bestimmte Angehörige der DDR-Grenzsicherungsorgane in diesem Raum die einzigen Leute, die sich hier im Grenzbereich an der Ostsee aufhalten dürfen. Untere und obere Richtbake bei der Grenzlinie sind in diesem Bild gut zu erkennen (Fotosammlung Gerd Wilcken BUNDESGRENZSCHUTZ).

Obwohl auf den Verlauf der Grenze deutlich sichtbar hingewiesen wurde - u.a. durch diverse Schilder HALT HIER GRENZE und eine von den Dünen bis ins Wasser reichende rot-weiße Kette (siehe obiges Foto aus dem Jahr 1977) - überquerten auch hier immer wieder Menschen die Grenzlinie und begaben sich auf DDR-Gebiet. Bundesgrenzschutz und Zoll berichteten in ihren monatlichen Obwohl auf den Verlauf der Grenze deutlich sichtbar hingewiesen wurde - u.a. durch diverse Schilder HALT HIER GRENZE und eine von den Dünen bis ins Wasser reichende rot-weiße Kette (siehe obiges Foto aus dem Jahr 1977) - überquerten auch hier immer wieder Menschen die Grenzlinie und begaben sich auf DDR-Gebiet. Bundesgrenzschutz und Zoll berichteten in ihren monatlichen "Lagen" davon. Betreffend August 1986 und Juni 1987 hielt man u.a. schriftlich fest:
Auszug aus einer Auszug aus einer "Grenzlage-Meldung" bundesdeutscher Grenzüberwachungsorgane im August 1986
Auszug aus einer Auszug aus einer "Grenzlage-Meldung" bundesdeutscher Grenzüberwachungsorgane im August 1987
Die untere Richtbake an der Grenze beim Priwall-Strand (fotografiert am 03.02.1990). Die untere Richtbake an der Grenze beim Priwall-Strand (fotografiert am 03.02.1990).

Nähere Informationen zu den Richtbaken hier: http://baken-net.de/travemuende_grenzbaken.htm

 Auf dem Priwall wurde unweit der Grenze eine Folge aus der Serie ACHTUNG ZOLL gedreht und später im NDR ausgestrahlt

Aus dem Arbeitsbuch eines DDR-Grenzpolizisten Aus dem Arbeitsbuch eines DDR-Grenzpolizisten

oben: beim Klicken auf das Bild öffnet sich eine PDF-Datei. Es werden dort einige Einträge gezeigt, welche von einem damaligen Angehörigen der Deutschen Grenzpolizei  gemacht wurden (1959 / 1960). Auch der Bereich beim Priwall wird in den "Arbeitsbüchern" erwähnt.

Hier, im Bereich Priwall, wurde am 27.11.1952 Elsbeth Jurkowsky erschossen. Auf der Homepage der Freien Universität Berlin gibt es hierzu nähere Informationen (Klick auf folgende Grafik):

 

Ehemalige Grenz-Tonne, die nun in Lübeck-Travemünde beim MARITIM befindlich ist Ehemalige Grenz-Tonne, die nun in Lübeck-Travemünde beim MARITIM befindlich ist

7 Tonnen markierten die Seegrenze vom Priwall in Richtung Ostsee.
Die gelben Grenztonnen "Grenze 1, 2, 5 und 7" hatten eine Befeuerung (Leuchttonnen mit gelbem Blitz).
Die gelben Grenztonnen "Grenze 3, 4 und 6" waren unbefeuerte Bakentonnen. Das im Bild zu sehende Seezeichen - die Tonne "3" -befindet sich heute beim Kontrollturm der Verkehrszentrale Travemünde des WSA Lübeck. Nähere Informationen hier: http://baken-net.de/travemuende_grenzbaken.htm

Öffnung der Grenze am Priwall-Strand 03.02.1990 Öffnung der Grenze am Priwall-Strand 03.02.1990

Öffnung der Grenze am Priwall-Strand 03.02.1990

Öffnung der Grenze am Priwall-Strand 03.02.1990 Öffnung der Grenze am Priwall-Strand 03.02.1990

Öffnung der Grenze am Priwall-Strand 03.02.1990

Öffnung der Grenze am Priwall-Strand 03.02.1990 Öffnung der Grenze am Priwall-Strand 03.02.1990

Öffnung der Grenze am Priwall-Strand 03.02.1990

Öffnung der Grenze am Priwall-Strand 03.02.1990 Öffnung der Grenze am Priwall-Strand 03.02.1990

Öffnung der Grenze am Priwall-Strand 03.02.1990

Schild am Priwall-Strand 03.02.1990 Schild am Priwall-Strand 03.02.1990

Schild am Priwall-Strand 03.02.1990

Öffnung der Grenze am Priwall-Strand 03.02.1990 Öffnung der Grenze am Priwall-Strand 03.02.1990

Öffnung der Grenze am Priwall-Strand 03.02.1990

Öffnung der Grenze am Priwall-Strand 03.02.1990 Öffnung der Grenze am Priwall-Strand 03.02.1990

Öffnung der Grenze am Priwall-Strand 03.02.1990

Grenzöffnung am Priwall-Strand 1990 - Fotosammlung Gerd Wilcken, Bundesgrenzschutz Grenzöffnung am Priwall-Strand 1990 - Fotosammlung Gerd Wilcken, Bundesgrenzschutz

Grenzöffnung am Priwall-Strand 1990 - Fotosammlung Gerd Wilcken, Bundesgrenzschutz

Auch das Bundesgrenzschutz-Boot SCHLUTUP war am 3.2.1990 vor Ort bzw. in der Ostsee in Höhe Priwall. Im Bild ist ferner das Fahrgastschiff RUDOLF KINAU (jetzt den Namen HANSEAT tragend) zu sehen Auch das Bundesgrenzschutz-Boot SCHLUTUP war am 3.2.1990 vor Ort bzw. in der Ostsee in Höhe Priwall. Im Bild ist ferner das Fahrgastschiff RUDOLF KINAU (jetzt den Namen HANSEAT tragend) zu sehen

Auch das Bundesgrenzschutz-Boot SCHLUTUP war am 3.2.1990 vor Ort bzw. in der Ostsee in Höhe Priwall. Im Bild ist ferner das Fahrgastschiff RUDOLF KINAU (jetzt den Namen HANSEAT tragend) zu sehen

Zollanwärter an der Grenze unweit Priwall-Strand im Jahr 1984 Zollanwärter an der Grenze unweit Priwall-Strand im Jahr 1984

Zollbeamte an der Grenze unweit Priwall-Strand im Jahr 1984. Im Hintergrund ist ein Erdbunker der DDR-Grenztruppen zu erkennen

Erdbunker aus Betonfertigteilen im Bereich gegenüber GSA Küste 1 / Zollkommissariat Lübeck-Süd

 Schematische Darstellung der DDR-Grenzsperranlagen aus der Zeit um 1980. Zwischen 1983 und 1985 gab es einige Veränderungen. So wurden z.B. die Erdminen gesprengt, die Selbstschussanlagen SM70  abgebaut, Zäune erneuert / modifiziert, akustische und optische Signalanlagen (Rundumleuchten/Signalhörner) demontiert und der "stille Alarm" eingeführt

Grenzraum bei Pötenitz im Jahr 1985 Grenzraum bei Pötenitz im Jahr 1985

Grenzraum bei Pötenitz im Jahr 1985

Grenzraum bei Pötenitz im Jahr 1985 Grenzraum bei Pötenitz im Jahr 1985

Grenzraum bei Pötenitz im Jahr 1985

Führungsstelle der DDR-Grenztruppen bei Pötenitz. Foto: Karsten Pelzer Führungsstelle der DDR-Grenztruppen bei Pötenitz. Foto: Karsten Pelzer

Ehemalige Führungsstelle der DDR-Grenztruppen bei Pötenitz. Foto: Karsten Pelzer

Bei diesem Beobachtungsturm (BT) der DDR-Grenztruppen handelte es sich um einen "Führungspunkt" / "FP" (Bezeichnung bei westdeutschen Grenzüberwachungsorganen) bzw. um eine "Führungsstelle" / "FÜSt" (Bezeichnung bei Grenzüberwachungsorganen der DDR). Diese BT wurden zur Koordination und Führung des jeweiligen Grenzabschnitts als Teil der Grenzsperranlagen entlang der innerdeutschen Grenze errichtet. Der Turm einer Führungsstelle wurde aus quadratischen Betonfertigteilen (4 x 4 m Grundriss) gefertigt. Hier liefen die Alarme aus den Grenzabschnitten auf und von hier aus wurde die "Alarmgruppe" zur weiteren Unterstützung der Grenzposten vor Ort in Bewegung gesetzt. Durch den zuständigen  Kommandeur der Grenzsicherung (KGSi) wurden Maßnahmen eingeleitet und koordiniert.

Ehemalige Führungsstelle der DDR-Grenztruppen bei Pötenitz am 07.08.2019 Ehemalige Führungsstelle der DDR-Grenztruppen bei Pötenitz am 07.08.2019

Ehemalige Führungsstelle der DDR-Grenztruppen bei Pötenitz am 07.08.2019

Ehemalige Führungsstelle der DDR-Grenztruppen bei Pötenitz am 07.08.2019 Ehemalige Führungsstelle der DDR-Grenztruppen bei Pötenitz am 07.08.2019
Ehemalige Führungsstelle der DDR-Grenztruppen bei Pötenitz am 07.08.2019 Ehemalige Führungsstelle der DDR-Grenztruppen bei Pötenitz am 07.08.2019
Pötenitzer Wiek 19.01.2020 Pötenitzer Wiek 19.01.2020
Kormorane in der Pötenitzer Wiek (01.03.2020). Hier, bei der sogenannten Seeschwalbeninsel, war früher ein Landungssteg. Siehe auch nachfolgende Grenzkarte Kormorane in der Pötenitzer Wiek (01.03.2020). Hier, bei der sogenannten Seeschwalbeninsel, war früher ein Landungssteg. Siehe auch nachfolgende Grenzkarte

Kormorane in der Pötenitzer Wiek (01.03.2020). Hier, bei der sogenannten Seeschwalbeninsel, war früher ein Landungssteg. Siehe auch nachfolgende Grenzkarte

Auszug aus Grenzkarte Auszug aus Grenzkarte

Bis in die 1970er Jahre hinein war vom Priwall aus der Zugang zum Ufer der Pötenitzer Wiek nicht möglich, da dieser Bereich bereits zur DDR gehörte.
Auf der Halbinsel Priwall war in diesem Raum ein großes Hinweisschild, das den Zugang untersagte.
Die deutsch-deutsche Grenzkommission stellte fest, dass ein altes Wasser- Landrecht, wohl aus dem Mittelalter stammend, existierte. Dieses Recht besagte sinngemäß:  wem das Wasser gehört, dem gehört auch das Land.
Da die Pötenitzer Wiek, der Dassower See und die Trave zur Bundesrepublik gehörten, musste die DDR einen ca. zwei Meter breiten Uferstreifen bis hin zum Grenzübergang Selmsdorf abtreten.
Das hatte zur Folge, dass man am Ostufer vom Priwall bis in den Raum Dassow marschieren konnte, wenn kein Hochwasser war. Bundesgrenzschutz und Zoll patrouillierten dort gelegentlich zu Fuß entlang, zumeist wurde dieser Grenzbereich aber mit Booten, z.B. mit dem Zollboot BUCHHORST, bestreift. Mein Kollege J.Galonska, damals aufsichtführender Beamter (aB) der Grenzaufsichtsstelle Priwall, stellte mir vom Zollboot BUCHHORST und aus betreffendem Grenzbereich freundlicherweise einige Bilder zur Verfügung.

Zollboot BUCHHORST in der Pötenitzer Wiek Zollboot BUCHHORST in der Pötenitzer Wiek
Zollboot BUCHHORST in der Pötenitzer Wiek Zollboot BUCHHORST in der Pötenitzer Wiek

Zollboot BUCHHORST in der Pötenitzer Wiek

Zollboot BUCHHORST Zollboot BUCHHORST
Zollboot BUCHHORST Zollboot BUCHHORST
Zollboot BUCHHORST Zollboot BUCHHORST

In der Pötenitzer Wiek,  im Dassower See und der Trave bis in die Schlutuper Wiek Höhe Seglerheim wurde das Zollboot BUCHHORST eingesetzt. Das Dienstboot hatte Jetantrieb und wurde von Beamten des Landzolldienstes, nicht des Wasserzolldienstes, gefahren. Es wurde im Juli 1979 der Grenzaufsichtsstelle (GASt) Priwall (zugehörig zum Hauptzollamt Lübeck-Ost, Zollkommissariat Lübeck-Süd) als Neubau zugewiesen

DDR-Grenzsoldaten bei der Pötenitzer Wiek im Jahr 1981 DDR-Grenzsoldaten bei der Pötenitzer Wiek im Jahr 1981

DDR-Grenzsoldaten bei der Pötenitzer Wiek im Jahr 1981

DDR-Grenzsoldaten bei der Pötenitzer Wiek im Jahr 1981 DDR-Grenzsoldaten bei der Pötenitzer Wiek im Jahr 1981

DDR-Grenzsoldaten bei der Pötenitzer Wiek im Jahr 1981

DDR-Grenzsoldaten bei der Pötenitzer Wiek im Jahr 1981 DDR-Grenzsoldaten bei der Pötenitzer Wiek im Jahr 1981

Ein Fluchtversuch mit Todesfolge ereignete sich am 28. August 1962 im Raum der Pötenitzer Wiek. Werner Dobrick starb, nachdem er die DDR verlassen und sich in das zur Bundesrepublik Deutschland gehörende Gewässer begeben hatte. Siehe hierzu die näheren Informationen auf der Webseite der Freien Universität Berlin unter https://www.fu-berlin.de/sites/fsed/Das-DDR-Grenzregime/01_Biografien-von-Todesopfern/Dobrick_Werner/index.html

Am 20.August 1965 verlor der damals 30-jährige Horst Ristau in der Pötenitzer Wiek sein Leben; er ertrank kurz nachdem er hier die DDR verlassen hatte. Nähere Informationen auf der Webseite der Freien Universität Berlin unter https://www.fu-berlin.de/sites/fsed/Das-DDR-Grenzregime/01_Biografien-von-Todesopfern/Ristau_Horst/index.html

Auch an Manfred Kerbstat soll erinnert werden. Er verlor am 12. Februar 1968 aufgrund Unterkühlung sein noch so junges Leben im Bereich der Pötenitzer Wiek. Nähere Informationen auf der Webseite der Freien Universität Berlin unter https://www.fu-berlin.de/sites/fsed/Das-DDR-Grenzregime/01_Biografien-von-Todesopfern/Kerbstat_-Manfred/index.html

Im Zuge oben genannten Fluchtversuchs starb auch Hans-Georg Steinhagen am 12.Februar 1968 an Unterkühlung. Siehe hierzu die näheren Informationen  auf  der Webseite der Freien Universität Berlin unter https://www.fu-berlin.de/sites/fsed/Das-DDR-Grenzregime/01_Biografien-von-Todesopfern/Steinhagen_Hans-Georg/index.html

Detlef Bremer war vermutlich der letzte DDR-Flüchtling, welcher im Raum der Pötenitzer Wiek ertrank. Sein Leben endete am 07. Mai 1988. Nähere Informationen auf der Webseite der Freien Universität Berlin unter https://www.fu-berlin.de/sites/fsed/Das-DDR-Grenzregime/01_Biografien-von-Todesopfern/Bremer_Detlef/index.html

Volkstorfer Spitze im Jahr 1985 Volkstorfer Spitze im Jahr 1985

Volkstorfer Spitze im Jahr 1985

Volkstorfer Spitze im Jahr 1985 Volkstorfer Spitze im Jahr 1985

Volkstorfer Spitze im Jahr 1985

Das im Jahr 1985 aufgenommene Farbfoto zeigt die Einfahrt von der Pötenitzer Wiek in den Dassower See. Mancher "Republikflüchtige" schaffte es hier oder in der näheren Umgebung, die Grenzsperranlagen der DDR zu überwinden und in den Dassower See - den "Westen" - zu gelangen. Fischerboote  oder Kräfte des Zolls/BGS nahmen diese Leute dann auf und brachten sie in Sicherheit

 

Einfahrt von Pötenitzer Wiek in den Dassower See (02.04.2022) Einfahrt von Pötenitzer Wiek in den Dassower See (02.04.2022)

Einfahrt von Pötenitzer Wiek in den Dassower See (02.04.2022)

Trave in Höhe Einfahrt zum Dassower See Trave in Höhe Einfahrt zum Dassower See
DDR-Beobachtungstürme DDR-Beobachtungstürme

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beobachtungsturm der DDR-Grenztruppen im Bereich Dassower See Beobachtungsturm der DDR-Grenztruppen im Bereich Dassower See

Beobachtungsturm der DDR-Grenztruppen im Bereich Dassower See

Bei Dassow im Jahr 1985 Bei Dassow im Jahr 1985

Bei Dassow im Jahr 1985

Dassow im Jahr 1985 Dassow im Jahr 1985

Dassow im Jahr 1985

Dassow im Jahr 1985 Dassow im Jahr 1985

Dassow im Jahr 1985

Bei Dassow im Jahr 1985 Bei Dassow im Jahr 1985

Stepenitzer Brücke bei Dassow im Jahr 1985

 

Stepenitzer Brücke bei Dassow Stepenitzer Brücke bei Dassow

Stepenitzer Brücke bei Dassow

Betonmauer Betonmauer

Betonmauer

Grenzabschnitt 1 bei Teschow: Flucht zweier DDR-Bürger in die Bundesrepublik Deutschland am 3.8.1986. Beide kehrten etwas später wieder in die DDR zurück. Grenzabschnitt 1 bei Teschow: Flucht zweier DDR-Bürger in die Bundesrepublik Deutschland am 3.8.1986. Beide kehrten etwas später wieder in die DDR zurück.
Bei Dassow im Jahr 1985 Bei Dassow im Jahr 1985

Bei Dassow im Jahr 1985

Zum obigen Bild einige Zeilen eines ehemaligen DDR-Grenzsoldaten: „Ich war als Grundwehrdienst-Leistender vom Herbst 1978 an ein Jahr als Grenzer der DDR in Selmsdorf stationiert. Im Sommer 1979 gab es einen versuchten Grenzdurchbruch eines jungen Pärchens. Ich weiß, dass der versuchte Durchbruch an einem Nachmittag gegen 16 Uhr stattfand und dass es Sommer war, aber genauer eingrenzen kann ich es zeitlich nicht. Räumlich würde ich sagen, es war von Selmsdorf kommend etwa einen Kilometer vor Dassow. Ich kann mich da sicher um ein oder zwei Kilometer vertun, aber in dem Bereich vor Dassow geschah es. Die ganze Geschichte ist sehr bizarr abgelaufen. Beispielsweise lief das Paar an der Chaussee nach Dassow entlang und wurde von unserer zum Grenzdienst ausrückenden Kompanie mit „EK-Takt-Schlagen“  auf dem LKW und lautem Gejohle (hübsche junge Frau sichtbar!) überholt. Ich saß an der Klappe hinten auf einem LKW (Robur) LO und sah die beiden Erschrockenen - das fiel mir doch unterbewusst auf - bei bestem Wetter die Straße entlanggehen. Dass dies potentielle Flüchtlinge sein könnten, nahm keiner an. Die „Dreistigkeit“ erwartete niemand - auch unsere Offiziere nicht, die ja vorn und in der Kolonne in ihren Jeeps fuhren. Das Pärchen nahm sich etwa zwei-drei Stunden später von einem Bauernhof eine Leiter und versuchte in etwa 100 bis 150 Meter Entfernung zu einem Grenzturm, es handelte sich um die Führungsstelle, den Grenzzaun zu erreichen. Das war verrückt! Natürlich war in dem Augenblick Alarm ausgelöst, als sie die Leiter an den hinteren (Signal)Zaun legten. Von dort waren es etwa 200 m über freies Gelände bis zum zweiten Zaun, dem entscheidenden 3 Meter hohen Grenzzaun. Es gelang ihnen jedoch diesen mit ihrer Leiter zu erreichen, da der Unteroffizier vom Turm aus zwar alle Magazine leerschoss - aber nicht gezielt! Ich weiß nicht mehr, ob wir damals drei oder vier Magazine pro Mann im Grenzdienst hatten. Jedes Magazin hatte 30 Schuss. Der Unteroffizier schoss seine Magazine und die seines Postens leer. Es waren also mindestens 180 und maximal 240 Schuss, die ich im Hinterland sitzend hörte.
Der Unteroffizier holte sie dann aber mit seiner „leeren“ MPi aus dem Wasser zurück, in dem sie nach Überklettern des Zaunes bereits bauchtief standen, anscheinend schon auf Westterritorium, als er sie erreichte.
Die Flucht fand ca. 150 m links der Führungsstelle bei Zarnewenz statt.
Offizielle Version (damals): Der Unteroffizier schoss Sperrfeuer ( also „vorhaltend“ ) und verhinderte so den Grenzdurchbruch.
Der Unteroffizier wurde belobigt und erhielt eine Auszeichnung.


DDR-Beobachtungsturm bei Dassow. Fotosammlung Karsten Pelzer DDR-Beobachtungsturm bei Dassow. Fotosammlung Karsten Pelzer


ehemaliger DDR-Beobachtungsturm bei Dassow. Aufnahme vom 7.8.2019 ehemaliger DDR-Beobachtungsturm bei Dassow. Aufnahme vom 7.8.2019

ehemaliger DDR-Beobachtungsturm bei Dassow. Aufnahme vom 7.8.2019

ehemaliger DDR-Beobachtungsturm bei Dassow. Aufnahme vom 7.8.2019 ehemaliger DDR-Beobachtungsturm bei Dassow. Aufnahme vom 7.8.2019

ehemaliger DDR-Beobachtungsturm südwestlich Dassow. Aufnahme vom 7.8.2019

ehemaliger DDR-Beobachtungsturm südwestlich Dassow. Aufnahme vom 7.8.2019 ehemaliger DDR-Beobachtungsturm südwestlich Dassow. Aufnahme vom 7.8.2019

ehemaliger DDR-Beobachtungsturm südwestlich Dassow. Aufnahme vom 7.8.2019

ehemaliger DDR-Beobachtungsturm südwestlich Dassow. Aufnahme vom 7.8.2019 ehemaliger DDR-Beobachtungsturm südwestlich Dassow. Aufnahme vom 7.8.2019


Am 25. September 1950  verlor der am 27.11.1929 in Lübeck geborene Herbert Muhs sein Leben. Mit einem Schlauchboot paddelte er bei Dummersdorf über die Trave, um bei Bauern auf der Ostseite Lebensmittel zu besorgen. Am mecklenburgischen Ufer angelangt, entdeckten ihn DDR-Grenzposten und eröffneten das Feuer, als er zu flüchten versuchte. Nähere Informationen auf der Webseite der Freien Universität Berlin unter https://www.fu-berlin.de/sites/fsed/Das-DDR-Grenzregime/01_Biografien-von-Todesopfern/Muhs_Herbert/index.html

Bericht eines in die BRD geflüchteten Angehörigen der DDR-Grenzpolizei (1953)

 

 

 

1960 - Öffnung Grenze bei Lübeck-Schlutup 1960 - Öffnung Grenze bei Lübeck-Schlutup
Beobachtungstürme an der Schlutuper Wiek im Jahr 1968. Fotosammlung Gerd Wilcken BUNDESGRENZSCHUTZ Beobachtungstürme an der Schlutuper Wiek im Jahr 1968. Fotosammlung Gerd Wilcken BUNDESGRENZSCHUTZ

Beobachtungstürme an der Schlutuper Wiek im Jahr 1968. Fotosammlung Gerd Wilcken BUNDESGRENZSCHUTZ

GÜSt Selmsdorf Anfang der 1970er-Jahre GÜSt Selmsdorf Anfang der 1970er-Jahre

GÜSt Selmsdorf Anfang der 1970er-Jahre

Grenzbereich bei der GÜSt Selmsdorf Anfang der 1970er-Jahre Grenzbereich bei der GÜSt Selmsdorf Anfang der 1970er-Jahre

Grenzbereich bei der GÜSt Selmsdorf Anfang der 1970er-Jahre

Grenzbereich bei der GÜSt Selmsdorf Anfang der 1970er-Jahre Grenzbereich bei der GÜSt Selmsdorf Anfang der 1970er-Jahre

Grenzbereich bei der GÜSt Selmsdorf Anfang der 1970er-Jahre

Grenzabschnitt 2 Grenzabschnitt 2
Grenzbereich bei der GÜSt Selmsdorf Anfang der 1970er-Jahre Grenzbereich bei der GÜSt Selmsdorf Anfang der 1970er-Jahre

Grenzbereich bei der GÜSt Selmsdorf Anfang der 1970er-Jahre

DDR-Beobachtungsturm unweit der Schlutuper Wiek um 1970 DDR-Beobachtungsturm unweit der Schlutuper Wiek um 1970

DDR-Beobachtungsturm "Rotes Haus" unweit der Schlutuper Wiek um 1970

DDR-Beobachtungsturm unweit der Schlutuper Wiek um 1970 DDR-Beobachtungsturm unweit der Schlutuper Wiek um 1970

DDR-Beobachtungsturm unweit der Schlutuper Wiek um 1970

Umgerissener DDR-Beobachtungsturm unweit der Schlutuper Wiek im Jahr 1990 Umgerissener DDR-Beobachtungsturm unweit der Schlutuper Wiek im Jahr 1990

Umgerissener DDR-Beobachtungsturm unweit der Schlutuper Wiek im Jahr 1990. Fotosammlung Gerd Wilcken, Bundesgrenzschutz

Blick vom BT Blick vom Standort BT "Rotes Haus" bei der Schlutuper Wiek zur Zeit der Existenz der innerdeutschen Grenze und (unten) im selben Raum im Mai 2018

Blick vom Standort BT "Rotes Haus" bei der Schlutuper Wiek zur Zeit der Existenz der innerdeutschen Grenze und (unten) im selben Raum im Mai 2018

 

Karte Raum Schlutuper Wiek Karte Raum Schlutuper Wiek

Am 23.07.1956 ereignete sich in diesem Raum ein tödlicher Grenzzwischenfall. Erich Bebensee hieß jener Mann, der die DDR verlassen wollte und sich bereits in der Schlutuper Wiek und damit auf Bundesgebiet befand, als er von DDR-Grenzpolizisten erschossen wurde. Nähe Informationen auf der Webseite der Freien Universität Berlin unter https://www.fu-berlin.de/sites/fsed/Das-DDR-Grenzregime/01_Biografien-von-Todesopfern/Bebensee_Erich/index.html

In der Trave bei Lübeck-Schlutup ertrank in der Nacht vom 13. auf den 14. November 1959  Herr Hans-Joachim Pfleger. Nähere Informationen auf der Webseite der Freien Universität Berlin unter https://www.fu-berlin.de/sites/fsed/Das-DDR-Grenzregime/01_Biografien-von-Todesopfern/Pfleger_Hans-Joachim/index.html


GÜSt Selmsdorf GÜSt Selmsdorf

GÜSt Selmsdorf  im Juni 1967

GÜSt Selmsdorf GÜSt Selmsdorf

GÜSt Selmsdorf  im Juni 1967

Grenzbereich bei Selmsdorf um 1970 Grenzbereich bei Selmsdorf um 1970

Grenzbereich bei Selmsdorf um 1970. Links ist das Gebäude der Grenzkompanie Selmsdorf zu sehen. Rechts davon, an der Straße, das ehemalige Forsthaus. Hier waren zu früherer Zeit russische Grenzposten und die Deutsche Grenzpolizei untergebracht.

 

Grenzbereich bei der GÜSt Selmsdorf Grenzbereich bei der GÜSt Selmsdorf

Grenzbereich bei der GÜSt Selmsdorf

Antennenanlagen bei Selmsdorf Antennenanlagen bei Selmsdorf

Antennenanlagen bei Selmsdorf Mitte der 1980er-Jahre . Im unteren Teil des Bildes ist unten links ein "Prayer Wheel" zu sehen. Auf dem Gittermast ist ein Rundstrahler (NATO-Code: "Broom Stick") zu erkennen. Antenne Rundstrahler, DDR-Bezeichnung: UAZ 771.
Für den Bereich 0,7m. Funktechnik UFT 700er-Serie.
Verschiedene Ausführungen von Yagi-Antennen, am Gittermast wie an den Antennenträgern, für die entsprechenden M-Bereiche, ebenso Breitbandantennen. Ausgerichtet in die entsprechenden Abstrahlrichtung der Gegenseite.

Grenzbereich bei Lübeck-Schlutup / Selmsdorf im Jahr 1985 Grenzbereich bei Lübeck-Schlutup / Selmsdorf im Jahr 1985

Grenzbereich bei Lübeck-Schlutup / Selmsdorf im Jahr 1985

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurden alle Straßen- und Bahnlinien an der "SBZ-Demarkationslinie" im Raum Schleswig-Holstein geschlossen.
Ausnahme: Der Landstraßenübergang Lübeck-Schlutup /Selmsdorf. Dieser wurde durch britische und sowjetische Truppen bis zum 15.07.1947 für den Durchgangsverkehr offen gehalten
15.7.1947    a.) Übergang Lübeck-Schlutup geschlossen
b.) Öffnung des Straßenübergangs Lübeck-Eichholz
20.5.1949:  Zollgrenzdienst übernimmt Sicherung der Demarkationslinie unter britischer Aufsicht
15.9.1949:  Errichtung GKSt Lübeck-Eichholz, bis dahin Wahrnehmung der Aufgaben durch Grenzaufsichtsdienst (des Zolls)
1.3.1960: Errichtung der GKSt Schlutup als nördlichster Übergang an der Grenze zur DDR
1961: Baracke als Provisorium für Zollabfertigung und Grenzschutz-Einzeldienst gebaut
August 1972: Inbetriebnahme der neuen Abfertigungsanlagen GÜSt Selmsdorf (DDR)
1973: Büro-Container aufgestellt
1973/1974:  Entscheidung des Bundesfinanzministeriums über Neubau nach Inkrafttreten des Grundlagenvertrages
1976: endgültige Baugenehmigung
30.11.1979: Einweihung der Grenzkontrollstelle Schlutup um 11.00 Uhr


Fahrzeuge für Abfertigung bei der Grenzkontrollstelle Lübeck-Schlutup Fahrzeuge für Abfertigung bei der Grenzkontrollstelle Lübeck-Schlutup

Zur Zeit der Öffnung des Grenzübergangs zwischen Lübeck-Schlutup und Selmsdorf (1.3.1960) verwendeten die vor Ort eingesetzten Beamten der Bundeszollverwaltung dieses Fahrzeug mitsamt Anhänger für die Grenzabfertigung. Die im nachstehenden Bild zu sehende 1961 gebaute Baracke, welche dann von Zoll und Bundesgrenzschutz / Grenzschutzeinzeldienst für die Grenzabfertigung genutzt wurde, war da schon etwas "komfortabler".

Bei der Grenzkontrollstelle Lübeck-Schlutup um 1970 Bei der Grenzkontrollstelle Lübeck-Schlutup um 1970

Bei der Grenzkontrollstelle Lübeck-Schlutup um 1970. Als das oben gezeigte Foto entstand, mussten sich die westdeutschen Grenzbeamten, welche die Grenzabfertigung/Grenzkontrolle am Grenzübergang Lübeck-Schlutup  vornahmen, noch mit einer behelfsmäßigen Unterkunft begnügen (siehe "Baracke" rechts im Bild). Später wurde eine neue Grenzkontrollstelle errichtet - dort, wo sie entstand, befindet sich heute die Grenzdokumentations-Stätte Lübeck-Schlutup

 

 

Das sogenannte Das sogenannte "weiße Haus" direkt an der Grenze zwischen Lübeck-Schlutup und Herrnburg

Das sogenannte "weiße Haus", welches direkt an der innerdeutschen Grenze zwischen Lübeck-Schlutup und Selmsdorf steht. Der Fotograf (Jochen Leuschel) befand sich zu dieser Zeit (irgendwann zwischen 1968-1970) auf DDR-Gebiet zwecks Aufstellung von DDR-Propaganda-Schildern.

Blick von der Grenze nach Lübeck-Schlutup Ende der 1960er-Jahre. Foto: Jochen Leuschel Blick von der Grenze nach Lübeck-Schlutup Ende der 1960er-Jahre. Foto: Jochen Leuschel

Blick von der Grenze nach Lübeck-Schlutup Ende der 1960er-Jahre. Foto: Jochen Leuschel

Westlich des doppelreihigen Metallgitterzaunes Ende der 1960er-Jahre. Foto: Jochen Leuschel Westlich des doppelreihigen Metallgitterzaunes Ende der 1960er-Jahre. Foto: Jochen Leuschel

Westlich des doppelreihigen Metallgitterzaunes Ende der 1960er-Jahre. Foto: Jochen Leuschel

Auszug aus Grenzkarte Auszug aus Grenzkarte

 

 

 

GÜSt Selmsdorf GÜSt Selmsdorf

GÜSt Selmsdorf

PDF-Datei GÜSt Selmsdorf PDF-Datei betreffend GÜSt Selmsdorf

PDF-Datei GÜSt Selmsdorf

Grenzkontrollstelle Lübeck-Schlutup Grenzkontrollstelle Lübeck-Schlutup

Grenzkontrollstelle Lübeck-Schlutup

Schild GRENZKONTROLLSTELLE Schild GRENZKONTROLLSTELLE

Schild GRENZKONTROLLSTELLE

Grenzkontrollstelle Lübeck-Schlutup Grenzkontrollstelle Lübeck-Schlutup

Grenzkontrollstelle Lübeck-Schlutup

Grenzkontrollstelle Lübeck-Schlutup im August 1979 Grenzkontrollstelle Lübeck-Schlutup im August 1979

Grenzkontrollstelle Lübeck-Schlutup im August 1979

Grenzkontrollstelle Lübeck-Schlutup im Jahr 1981 Grenzkontrollstelle Lübeck-Schlutup im Jahr 1981

Grenzkontrollstelle Lübeck-Schlutup im Jahr 1981

Grenzkontrollstelle Lübeck-Schlutup im Jahr 1981 Grenzkontrollstelle Lübeck-Schlutup im Jahr 1981

Grenzkontrollstelle Lübeck-Schlutup im Jahr 1981

Neubau eines Intershops unweit der GÜSt Selmsdorf im September 1988 Neubau eines Intershops unweit der GÜSt Selmsdorf im September 1988

 Neubau eines Intershops unweit der GÜSt Selmsdorf im September 1988

Fotoarbeit Fotoarbeit "Grenzöffnung 1989"

Fotoarbeit "Grenzöffnung 1989"

Video zur Grenzöffnung bei Lübeck-Schlutup

Grenzöffnung November 1989 Grenzöffnung November 1989

 

Grenzübergang Lübeck-Schlutup am 12.11.1989 (Fotosammlung Gerd Wilcken BUNDESGRENZSCHUTZ) Grenzübergang Lübeck-Schlutup am 12.11.1989 (Fotosammlung Gerd Wilcken BUNDESGRENZSCHUTZ)

In den Tagen nach der Grenzöffnung staute sich der Verkehr in Richtung Bundesrepublik Deutschland auch beim Grenzübergang Selmsdorf / Lübeck-Schlutup auf einer Länge von vielen Kilometern. Zigtausende DDR-Bürger hatten sich aufgemacht, um von den "Reiseerleichterungen" Gebrauch zu machen. Obiges Bild wurde am 12.11.1989 aus einem Hubschrauber des BGS gefertigt und zeigt einen kleinen Teil der augenscheinlich unendlichen Wagenkolonne aus "Trabis", Wartburgs etc. (Fotosammlung Gerd Wilcken BUNDESGRENZSCHUTZ)

Auszug aus den Lübecker Nachrichten vom 31.07.1991 Auszug aus den Lübecker Nachrichten vom 31.07.1991
Lübeck-Schlutup (um 1970) Lübeck-Schlutup (um 1970)

Lübeck-Schlutup (um 1970)

Luftballonaktion an der Grenze bei Lübeck-Schlutup 07.10.1989 Luftballonaktion an der Grenze bei Lübeck-Schlutup 07.10.1989

Luftballonaktion an der Grenze bei Lübeck-Schlutup 07.10.1989

Auszug aus meiner Auszug aus meiner "Stasi-Akte" betreffend Einreise in die DDR

Auszug aus meiner "Stasi-Akte" betreffend Einreise in die DDR

Auszug aus meiner Auszug aus meiner "Stasi-Akte" betreffend Einreise in die DDR

 

Bei der Grenzdokumentations-Stätte Lübeck-Schlutup am 14.09.2019 Bei der Grenzdokumentations-Stätte Lübeck-Schlutup am 14.09.2019

Bei der Grenzdokumentations-Stätte Lübeck-Schlutup am 14.09.2019

Bei der Grenzdokumentations-Stätte Lübeck-Schlutup am 14.09.2019 Bei der Grenzdokumentations-Stätte Lübeck-Schlutup am 14.09.2019

Bei der Grenzdokumentations-Stätte Lübeck-Schlutup am 14.09.2019

Bei der Grenzdokumentations-Stätte Lübeck-Schlutup am 14.09.2019 Bei der Grenzdokumentations-Stätte Lübeck-Schlutup am 14.09.2019

Bei der Grenzdokumentations-Stätte Lübeck-Schlutup am 14.09.2019

Bei der Grenzdokumentations-Stätte Lübeck-Schlutup am 14.09.2019 Bei der Grenzdokumentations-Stätte Lübeck-Schlutup am 14.09.2019

Bei der Grenzdokumentations-Stätte Lübeck-Schlutup am 14.09.2019

Bei der Grenzdokumentations-Stätte Lübeck-Schlutup am 14.09.2019 Bei der Grenzdokumentations-Stätte Lübeck-Schlutup am 14.09.2019

Bei der Grenzdokumentations-Stätte Lübeck-Schlutup am 14.09.2019

 

09.11.2014 -  Trabbis,Wartburgs,Schwalben und mehr am ehemaligen Grenzübergang Lübeck-Schlutup / Selmsdorf.
Ein Vierteljahrhundert nach Öffnung der Grenze riechen die Auspuffgase noch nach "Freiheit" und Glück, klingen die Motoren so schön wie am 9. November 1989

Flucht eines DDR-Grenzpolizisten nach Lübeck-Schlutup (1959) Flucht eines DDR-Grenzpolizisten nach Lübeck-Schlutup (1959)

Flucht eines DDR-Grenzpolizisten nach Lübeck-Schlutup (1959)

Lübeck-Schlutup (um 1970) Lübeck-Schlutup (um 1970)

Lübeck-Schlutup (um 1970)

Lübeck-Schlutup (um 1970) Lübeck-Schlutup (um 1970)

Lübeck-Schlutup (um 1970)

Lübeck-Schlutup (um 1970) Lübeck-Schlutup (um 1970)

Lübeck-Schlutup (um 1970)

Lübeck-Schlutup (um 1970) Lübeck-Schlutup (um 1970)

Lübeck-Schlutup (um 1970)

Lübeck-Schlutup (um 1970) Lübeck-Schlutup (um 1970)

Lübeck-Schlutup (um 1970)

Bereich beim Bereich beim "Voßbergbogen" bei Lübeck-Schlutup

Bereich beim "Voßbergbogen" bei Lübeck-Schlutup

DDR-Beobachtungsstand im Raum gegenüber Lübeck Schlutup bim Voßbergbogen im Jahr 1975 DDR-Beobachtungsstand im Raum gegenüber Lübeck Schlutup bim Voßbergbogen im Jahr 1975

DDR-Beobachtungsstand im Raum gegenüber Lübeck Schlutup bim Voßbergbogen im Jahr 1975. Fotosammlung Gerd Wilcken BUNDESGRENZSCHUTZ

Grenzpfad bei Lübeck-Schlutup. Fotosammlung Gerd Wilcken BUNDESGRENZSCHUTZ Grenzpfad bei Lübeck-Schlutup. Fotosammlung Gerd Wilcken BUNDESGRENZSCHUTZ

 Im Bereich südlich des Grenzübergangs Lübeck-Schlutup wurde für die Streifen des Bundesgrenzschutzes (BGS) und Zolls um 1971/72 ein schmaler Pfad von Pionieren des BGS angelegt. Dieser Streifenweg war nach seiner Fertigstellung teilweise um 50 cm - 150 cm auf DDR-Gebiet befindlich, ohne dass Grenztruppen der DDR oder die westdeutschen Grenzüberwachungsorgane das ahnten/wussten. Erst als die gemeinsame Grenzkommission den hiesigen Grenzabschnitt neu vermaß, wurde der „Irrtum“ erkannt. Der Grenzpfad und die Zäune der hier befindlichen Schlutuper Grundstücke mussten daher nach „Westen“ verlegt werden. Das sorgte für Probleme: Für die (Erst-) Anlegung des Grenzpfads mussten damals alle Grenzanwohner einen Teil ihrer Grundstücke abgeben bzw. zur Verfügung stellen. Jedoch waren einige dieser Leute inzwischen schon verstorben und die Nachfolger hatten neue Gärten angelegt, Gartenhäuser gebaut,  Zäune gezogen usw.
Und nun hieß es sinngemäß, das alles um rund 2 m zurück nach Westen zu bauen. Der Bund stellte hierfür die erforderlichen Geldmittel zur Verfügung

Grenzpfad bei Lübeck-Schlutup. Fotosammlung Gerd Wilcken BUNDESGRENZSCHUTZ Grenzpfad bei Lübeck-Schlutup. Fotosammlung Gerd Wilcken BUNDESGRENZSCHUTZ
DDR-Beobachtungstürme DDR-Beobachtungstürme
Grenzbereich bei Lübeck-Schlutup im Jahr 1985 Grenzbereich bei Lübeck-Schlutup im Jahr 1985

Grenzbereich bei Lübeck-Schlutup im Jahr 1985

Grenzbereich bei Lübeck-Schlutup Lüdersdorfer Weg im Jahr 1985 Grenzbereich bei Lübeck-Schlutup Lüdersdorfer Weg im Jahr 1985

Grenzbereich bei Lübeck-Schlutup Lüdersdorfer Weg im Jahr 1985

Lübeck-Schlutup AN DER LANDESGRENZE im Jahr 2021 Lübeck-Schlutup AN DER LANDESGRENZE im Jahr 2021

Lübeck-Schlutup AN DER LANDESGRENZE im Jahr 2021

Lübeck-Schlutup im Jahr 2021 Lübeck-Schlutup im Jahr 2021

Lübeck-Schlutup im Jahr 2021

Lübeck-Schlutup im Jahr 2021 Lübeck-Schlutup im Jahr 2021

Lübeck-Schlutup im Jahr 2021

Bei Lübeck-Schlutup im Jahr 1985 Bei Lübeck-Schlutup im Jahr 1985

Bei Lübeck-Schlutup im Jahr 1985

Bei Lübeck-Schlutup im Jahr 1985 Bei Lübeck-Schlutup im Jahr 1985

Bei Lübeck-Schlutup im Jahr 1985

Bei Lübeck-Schlutup im Jahr 1985 Bei Lübeck-Schlutup im Jahr 1985

Bei Lübeck-Schlutup im Jahr 1985

Bei Lübeck-Schlutup im Jahr 2021 Bei Lübeck-Schlutup im Jahr 2021

Bei Lübeck-Schlutup im Jahr 2021

Ecke Stumpfer Weg / An der Landesgrenze 1985 und 2021

Alter Grenzstein An der Landesgrenze in Lübeck-Schlutup (2021) Alter Grenzstein An der Landesgrenze in Lübeck-Schlutup (2021)

Alter Grenzstein An der Landesgrenze in Lübeck-Schlutup (2021)

Schaukasten des Zollkommissariats Lübeck-Süd am Lüdersdorfer Weg in Lübeck-Schlutup 1987 Schaukasten des Zollkommissariats Lübeck-Süd am Lüdersdorfer Weg in Lübeck-Schlutup 1987

Schaukasten des Zollkommissariats Lübeck-Süd am Lüdersdorfer Weg in Lübeck-Schlutup 1987

Abschrankung Lüdersdorfer Weg in Lübeck-Schlutup Abschrankung Lüdersdorfer Weg in Lübeck-Schlutup

Abschrankung Lüdersdorfer Weg in Lübeck-Schlutup

Abschrankung Lüdersdorfer Weg in Lübeck-Schlutup Abschrankung Lüdersdorfer Weg in Lübeck-Schlutup

Abschrankung Lüdersdorfer Weg in Lübeck-Schlutup

Bereich Abschrankung Lüdersdorfer Weg in Lübeck-Schlutup Bereich Abschrankung Lüdersdorfer Weg in Lübeck-Schlutup

Bereich Abschrankung Lüdersdorfer Weg in Lübeck-Schlutup

Bereich Abschrankung Lüdersdorfer Weg in Lübeck-Schlutup Bereich Abschrankung Lüdersdorfer Weg in Lübeck-Schlutup

Bereich Abschrankung Lüdersdorfer Weg in Lübeck-Schlutup

Bereich Abschrankung Lüdersdorfer Weg in Lübeck-Schlutup Bereich Abschrankung Lüdersdorfer Weg in Lübeck-Schlutup

Bereich Abschrankung Lüdersdorfer Weg in Lübeck-Schlutup

Bereich Abschrankung Lüdersdorfer Weg in Lübeck-Schlutup Bereich Abschrankung Lüdersdorfer Weg in Lübeck-Schlutup

Bereich Abschrankung Lüdersdorfer Weg in Lübeck-Schlutup

Bis zum 31.12.1949 hat das Wasserwerk für die Stadtwerke Lübeck noch Wasser geliefert und die Schlutuper Siedlung versorgt. Ab 1950 wurde das Wasserwerk vom Kommunalwirtschaftsunternehmen Schönberg übernommen. 1950/1951 wurden sämtliche Aggregate, Armaturen, Schalter, Kessel, Pumpen etc.  demontiert und in das neu errichtete Wasserwerk Schönberg verlagert .
Im Zuge der Errichtung der neuen B104 (1990-1992) wurde das alte Wasserwerksgebäude abgerissen.

Alte Karte, auf der der Beginn der Minenfelder (in Höhe Schwarzmühlenteich) erkennbar ist Alte Karte, auf der der Beginn der Minenfelder (in Höhe Schwarzmühlenteich) erkennbar ist

Alte Karte, auf der der Beginn der Minenfelder (in Höhe Schwarzmühlenteich) erkennbar ist

alte Grenzkarte alte Grenzkarte
Beginn des doppelreihigen Metallgitterzauns (Zwischenraum vermint) südlich der Ruine Wasserwerk Beginn des doppelreihigen Metallgitterzauns (Zwischenraum vermint) südlich der Ruine Wasserwerk

Beginn des doppelreihigen Metallgitterzauns (Zwischenraum vermint) südlich der Ruine Wasserwerk

Beginn der Minenfelder (in Höhe Schwarzmühlenteich) Beginn der Minenfelder (in Höhe Schwarzmühlenteich)

Beginn der Minenfelder (in Höhe Schwarzmühlenteich)

Auszug aus Grenzkarte betreffend Schwarzmühlenteich Auszug aus Grenzkarte betreffend Schwarzmühlenteich

Auszug aus Grenzkarte betreffend Schwarzmühlenteich

Bei der Gaststätte SCHLUTUPER TANNEN in Lübeck um 1970 Bei der Gaststätte SCHLUTUPER TANNEN in Lübeck um 1970

Bei der Gaststätte SCHLUTUPER TANNEN in Lübeck um 1970

Lübeck-Schlutup (um 1970) Lübeck-Schlutup (um 1970)

Lübeck-Schlutup (um 1970)

Schlutuper Tannen am 08.10.2022 Schlutuper Tannen am 08.10.2022

Schlutuper Tannen am 08.10.2022

Schlutuper Tannen am 08.10.2022 Schlutuper Tannen am 08.10.2022

Schlutuper Tannen am 08.10.2022

Schlutuper Tannen am 08.10.2022 Schlutuper Tannen am 08.10.2022

Schlutuper Tannen am 08.10.2022

Werkzeugmarke Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken Lübeck Werkzeugmarke Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken Lübeck

Werkzeugmarke Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken Lübeck

Grenzbereich beim Palinger Weg in Lübeck-Schlutup (um 1970) Grenzbereich beim Palinger Weg in Lübeck-Schlutup (um 1970)

Grenzbereich beim Palinger Weg in Lübeck-Schlutup (um 1970)

Gebäude im Palinger Weg (08.10.2022) Gebäude im Palinger Weg (08.10.2022)

Gebäude im Palinger Weg (08.10.2022) 

"Brieftauben-Ersatz-Teile" unweit Palinger Weg in Lübeck-Schlutup (08.10.2022)

"Brieftauben-Ersatz-Teile" unweit Palinger Weg in Lübeck-Schlutup (08.10.2022)

Lübeck-Schlutup (um 1970) Lübeck-Schlutup (um 1970)

Lübeck-Schlutup (um 1970)

Lübeck-Schlutup (um 1970) Lübeck-Schlutup (um 1970)

Lübeck-Schlutup (um 1970)

Lübeck-Schlutup (um 1970) Lübeck-Schlutup (um 1970)

Lübeck-Schlutup (um 1970)

Lübeck-Schlutup (um 1970) Lübeck-Schlutup (um 1970)

Lübeck-Schlutup (um 1970)

Grenzaufsichtsstelle(n) Schlutup (ZOLL) Grenzaufsichtsstelle(n) Schlutup (ZOLL)

Grenzaufsichtsstelle(n) Schlutup (ZOLL)

Lübeck-Schlutup (um 1970) Lübeck-Schlutup (um 1970)

Lübeck-Schlutup (um 1970)

Am Grenzknick bei den Großen Schwedenschanzen. Fotosammlung Gerd Wilcken, Bundesgrenzschutz Am Grenzknick bei den Großen Schwedenschanzen. Fotosammlung Gerd Wilcken, Bundesgrenzschutz

Am Grenzknick bei den Großen Schwedenschanzen (1970er-Jahre). Fotosammlung Gerd Wilcken, Bundesgrenzschutz

Am Grenzknick bei den Großen Schwedenschanzen (1970er-Jahre) Am Grenzknick bei den Großen Schwedenschanzen (1970er-Jahre)

Am Grenzknick bei den Großen Schwedenschanzen (1970er-Jahre)

Am Grenzknick bei den Großen Schwedenschanzen (1970er-Jahre) Am Grenzknick bei den Großen Schwedenschanzen (1970er-Jahre)

Am Grenzknick bei den Großen Schwedenschanzen (1970er-Jahre)

Am Grenzknick bei den Großen Schwedenschanzen (1970er-Jahre). Fotosammlung Gerd Wilcken, Bundesgrenzschutz Am Grenzknick bei den Großen Schwedenschanzen (1970er-Jahre). Fotosammlung Gerd Wilcken, Bundesgrenzschutz

Am Grenzknick bei den Großen Schwedenschanzen (1970er-Jahre). Fotosammlung Gerd Wilcken, Bundesgrenzschutz

Grenzknick bei den Großen Schwedenschanzen im Jahr 1985 Grenzknick bei den Großen Schwedenschanzen im Jahr 1985

Grenzknick bei den Großen Schwedenschanzen im Jahr 1985

Wo der oben gezeigte DDR-Beobachtungsturm (1274) sich befand. Wo der oben gezeigte DDR-Beobachtungsturm (1274) sich befand.

Wo der oben gezeigte DDR-Beobachtungsturm (1274) sich befand (08.03.2022)

Am Grenzknick bei den Großen Schwedenschanzen (1960er-Jahre) Am Grenzknick bei den Großen Schwedenschanzen (1960er-Jahre)

Am Grenzknick bei den Großen Schwedenschanzen (1960er-Jahre)

Beim Grenzknick Große Schwedenschanzen im Jahr 2014. Aus der Luft ist noch gut zu erkennen, wo damals abgeholzte Fläche war Beim Grenzknick Große Schwedenschanzen im Jahr 2014. Aus der Luft ist noch gut zu erkennen, wo damals abgeholzte Fläche war

Beim Grenzknick Große Schwedenschanzen im Jahr 2014. Aus der Luft ist noch gut zu erkennen, wo damals abgeholzte Fläche war

Karte Bereich beim Grenzknick Große Schwedenschanzen Karte Bereich beim Grenzknick Große Schwedenschanzen

Karte Bereich beim Grenzknick Große Schwedenschanzen

Schutzstreifenzaun unweit Grenzknick Große Schwedenschanzen im Jahr 1985 Schutzstreifenzaun unweit Grenzknick Große Schwedenschanzen im Jahr 1985

Schutzstreifenzaun unweit Grenzknick Große Schwedenschanzen im Jahr 1985

Auszug aus Grenzlagemeldung Auszug aus Grenzlagemeldung

Auszug aus Grenzlagemeldung

Försterei in Lübeck-Wesloe um 1970 Försterei in Lübeck-Wesloe um 1970

Försterei in Lübeck-Wesloe um 1970

Forsthaus in Lübeck-Wesloe um 1970 Forsthaus in Lübeck-Wesloe um 1970

Forsthaus in Lübeck-Wesloe um 1970

Bereich bei der Försterei in Lübeck-Wesloe um 1970 Bereich bei der Försterei in Lübeck-Wesloe um 1970

Bereich bei der Försterei in Lübeck-Wesloe um 1970

Bei der Waldschule in Lübeck-Wesloe (um 1970) Bei der Waldschule in Lübeck-Wesloe (um 1970)

Bei der Waldschule in Lübeck-Wesloe (um 1970)

Große Schießbahn Große Schießbahn

Große Schießbahn

Bereich Große Schießbahn um 1970 Bereich Große Schießbahn um 1970

Bereich Große Schießbahn um 1970

Bereich Große Schießbahn am 18.03.2018 Bereich Große Schießbahn am 18.03.2018

Bereich Große Schießbahn am 18.03.2018

Bereich Große Schießbahn am 18.03.2018 Bereich Große Schießbahn am 18.03.2018

Jugendliche/Heranwachsende beim "Krieg-Spielen" bei der Schießbahn Wesloe in Lübeck. Aufnahme aus dem Jahr 1957 (Fotosammlung Rainer Andresen)

 

 

Lübeck Kirschenallee um 1970 Lübeck Kirschenallee um 1970

Lübeck. Strasse Kirschenallee um 1970

Lübeck. Strasse Kirschenallee um 1970 Lübeck. Strasse Kirschenallee um 1970

Lübeck. Strasse Kirschenallee um 1970

Lübeck. Im Bereich Kirschenallee / Heiweg / An den Schießständen Lübeck. Im Bereich Kirschenallee / Heiweg / An den Schießständen

Lübeck. Im Bereich Kirschenallee / Heiweg / An den Schießständen

Parkplatz Heiweg am 08.03.2022 Parkplatz Heiweg am 08.03.2022

Parkplatz Heiweg am 08.03.2022

Tor beim Lübecker Sport- und Naturistenverein im Wesloer Forst Lübeck (08.03.2022) Tor beim Lübecker Sport- und Naturistenverein im Wesloer Forst Lübeck (08.03.2022)

Tor beim Lübecker Sport- und Naturistenverein im Wesloer Forst Lübeck (08.03.2022)

Tor beim FKK-Gelände im Wesloer Forst Lübeck (08.03.2022) Tor beim FKK-Gelände im Wesloer Forst Lübeck (08.03.2022)

Tor beim Lübecker Sport- und Naturistenverein im Wesloer Forst Lübeck (08.03.2022)

Beim Lübecker Sport- und Naturistenverein im Wesloer Forst Lübeck (08.03.2022) Beim Lübecker Sport- und Naturistenverein im Wesloer Forst Lübeck (08.03.2022)

Beim Lübecker Sport- und Naturistenverein im Wesloer Forst Lübeck (08.03.2022)

Landgraben beim früheren FKK-Gelände im Wesloer Forst. Aufnahme vom 08.03.2022 Landgraben beim früheren FKK-Gelände im Wesloer Forst. Aufnahme vom 08.03.2022

Landgraben beim früheren FKK-Gelände im Wesloer Forst. Aufnahme vom 08.03.2022

Landgraben beim früheren FKK-Gelände im Wesloer Forst. Aufnahme vom 08.03.2022 Landgraben beim früheren FKK-Gelände im Wesloer Forst. Aufnahme vom 08.03.2022

Landgraben beim früheren FKK-Gelände im Wesloer Forst. Aufnahme vom 08.03.2022

Für die Angehörigen der Grenzaufsichtsstelle Eichholz (des westdeutschen Grenzzolldienstes) stellte die Nordspitze des "FKK-Geländes" den nördlichsten Punkt des Bereiches dar, den sie zu bestreifen hatten. Von dort bis zur Wakenitz erstreckte sich der Bezirk, den die Zollbeamten bei Tag und Nacht zu überwachen hatten. Für das abgezäunte Gebiet des FKK-Geländes hatte der Grenzzolldienst Schlüssel. Beamte konnten sich so zu jeder Zeit Zutritt verschaffen und auch dort nach dem "Rechten" schauen.

Brücke über den Landgraben beim Lübecker Sport- und Naturistenverein im Wesloer Forst Lübeck (08.03.2022) Brücke über den Landgraben beim Lübecker Sport- und Naturistenverein im Wesloer Forst Lübeck (08.03.2022)

Brücke über den Landgraben beim Lübecker Sport- und Naturistenverein im Wesloer Forst Lübeck (08.03.2022)

Brücke über den Landgraben beim Lübecker Sport- und Naturistenverein im Wesloer Forst Lübeck (18.03.2018) Brücke über den Landgraben beim Lübecker Sport- und Naturistenverein im Wesloer Forst Lübeck (18.03.2018)

Brücke über den Landgraben beim Lübecker Sport- und Naturistenverein im Wesloer Forst Lübeck (18.03.2018)

Lübeck. Bereich Ecke Kirschenallee/ Heiweg / An den Schießständen um 1970 Lübeck. Bereich Ecke Kirschenallee/ Heiweg / An den Schießständen um 1970

Lübeck. Bereich Ecke Kirschenallee/ Heiweg / An den Schießständen  um 1970

Lübeck. Bereich Ecke Kirschenallee/ Heiweg / An den Schießständen um 1970 Lübeck. Bereich Ecke Kirschenallee/ Heiweg / An den Schießständen um 1970

Lübeck. Bereich Ecke Kirschenallee/ Heiweg / An den Schießständen  um 1970

Bericht LFP Am Morgen vom 23.01.1959 betreffend eines in die DDR gegangenen westdeutschen Zollbeamten Bericht LFP Am Morgen vom 23.01.1959 betreffend eines in die DDR gegangenen westdeutschen Zollbeamten

Bericht LFP Am Morgen vom 23.01.1959 betreffend eines in die DDR gegangenen westdeutschen Zollbeamten

Bericht LFP Am Morgen vom 23.01.1959 betreffend eines in die DDR gegangenen westdeutschen Zollbeamten Bericht LFP Am Morgen vom 23.01.1959 betreffend eines in die DDR gegangenen westdeutschen Zollbeamten

Bericht LFP Am Morgen vom 23.01.1959 betreffend eines in die DDR gegangenen westdeutschen Zollbeamten

Landgraben unweit der ehemaligen Schevenbrücke im Jahr 2018. In diesem Bereich ging 1959 der oben genannte Zollassistent in die DDR Landgraben unweit der ehemaligen Schevenbrücke im Jahr 2018. In diesem Bereich ging 1959 der oben genannte Zollassistent in die DDR

Landgraben unweit der ehemaligen Schevenbrücke im Jahr 2018. In diesem Bereich ging 1959 der oben genannte Zollassistent in die DDR

Landgraben unweit der ehemaligen Schevenbrücke im Jahr 2018. Landgraben unweit der ehemaligen Schevenbrücke im Jahr 2018.

Landgraben unweit der ehemaligen Schevenbrücke im Jahr 2018.

Hier, bei Schneiders Wiesen, befand sich ein Hochstand des bundesdeutschen Grenzzolldienstes. Aufnahme vom 18.03.2018 Hier, bei Schneiders Wiesen, befand sich ein Hochstand des bundesdeutschen Grenzzolldienstes. Aufnahme vom 18.03.2018

Hier, bei Schneiders Wiesen, befand sich ein Hochstand des bundesdeutschen Grenzzolldienstes. Aufnahme vom 18.03.2018

Hier, bei Schneiders Wiesen, befand sich ein Hochstand des bundesdeutschen Grenzzolldienstes. Aufnahme vom 18.03.2018 Hier, bei Schneiders Wiesen, befand sich ein Hochstand des bundesdeutschen Grenzzolldienstes. Aufnahme vom 18.03.2018

Hier, bei Schneiders Wiesen, befand sich ein Hochstand des bundesdeutschen Grenzzolldienstes. Aufnahme vom 18.03.2018

Meldepunkt 27 im Überwachungsraum 13: Parkplatz Heiweg Meldepunkt 27 im Überwachungsraum 13: Parkplatz Heiweg

Meldepunkt 27  im Überwachungsraum 13: Parkplatz Heiweg

Auszug aus einer Grenzkarte Auszug aus einer Grenzkarte
Lage unterirdischer Lage unterirdischer "Stasi"-Tunnel

Lage unterirdischer "Stasi"-Tunnel

Bau eines Tunnels in der Palinger Heide Bau eines Tunnels in der Palinger Heide

Bau eines Tunnels in der Palinger Heide

Wo der in der Palinger Heide ehemals befindliche unterirdische Tunnel war Wo der in der Palinger Heide ehemals befindliche unterirdische Tunnel war

Wo der in der Palinger Heide ehemals befindliche unterirdische Tunnel war

Wo der in der Palinger Heide ehemals befindliche unterirdische Tunnel war Wo der in der Palinger Heide ehemals befindliche unterirdische Tunnel war

Wo der in der Palinger Heide ehemals befindliche unterirdische Tunnel war

Wo der in der Palinger Heide ehemals befindliche unterirdische Tunnel war Wo der in der Palinger Heide ehemals befindliche unterirdische Tunnel war

Wo der in der Palinger Heide ehemals befindliche unterirdische Tunnel war (08.03.2022)

Wo der in der Palinger Heide ehemals befindliche unterirdische Tunnel war (08.03.2022) Wo der in der Palinger Heide ehemals befindliche unterirdische Tunnel war (08.03.2022)

Wo der in der Palinger Heide ehemals befindliche unterirdische Tunnel war (08.03.2022)

Unterirdischer Tunnel (u.a. für Schleusungen benutzt) in der Palinger Heide Unterirdischer Tunnel (u.a. für Schleusungen benutzt) in der Palinger Heide

Unterirdischer Tunnel (u.a. für Schleusungen benutzt)  in der Palinger Heide

Unterirdischer Tunnel (u.a. für Schleusungen benutzt) in der Palinger Heide Unterirdischer Tunnel (u.a. für Schleusungen benutzt) in der Palinger Heide

Unterirdischer Tunnel (u.a. für Schleusungen benutzt)  in der Palinger Heide

Es war an einem schönen Herbsttag, als meine aus Lübeck-Eichholz stammende Freundin (die am 10.2.1987 meine Ehefrau wurde) und ich wieder mal den Entschluss fassten, mit unseren Hunden an der Grenze spazieren zu gehen. Frisch verliebt und in unserer Freizeit befindlich, waren wir darauf bedacht, möglichst abseits der Wege zu gehen, um unter uns und damit ungestört zu sein.
Wir hatten eigentlich nur noch Augen für uns, als es plötzlich im dichten Buschwerk zu knacken anfing. Was kam da auf uns zu? Ein Wildschwein? Ein schlechtes Gefühl beschlich uns, denn ein Mensch konnte sich doch eigentlich unmöglich hierher „verirren"! Und dann sahen wir uns – zeitgleich. Meine ungläubigen und schreckhaften Blicke spiegelten sich in den Augen jenes Mannes wider, der da nun plötzlich vor uns stand. Es war ein Herr zwischen 50 und 60 Jahren, durchaus seriös aussehend, aber man konnte die „Panik" spüren, die er scheinbar hatte. Mit eiligen Schritten schoss er förmlich an uns vorbei, die braune Aktentasche, die er trug, mit festem Griff haltend.
Was mochte ihr Inhalt sein? Ich ahnte, was „Sache" war. „Der kommt direkt von drüben", dachte ich angesichts der nahen Grenze. Was folgte, war ein Griff in meine Jackentasche. Verdammt, den Dienstausweis, den ich ansonsten immer bei mir hatte, konnte ich nicht spüren; er lag zu Hause in der Wohnung. Wie gerne hätte ich jetzt gesagt: „Halt, Zoll! Bitte weisen Sie sich aus!" Aber ich konnte mich nicht als Amtsträger zu erkennen geben. Eine einfache Zivilperson war ich, ohne „besondere Rechte". Und mein Zollhund ARCO, den ich bei mir hatte, trug kein Zollhund-Kenngeschirr. Er war ebenso „privat" unterwegs wie ich. Ihn zum Einsatz bringen durfte ich nicht, denn der gemeinsame Grundlehrgang an der Zollhundeschule Bleckede war noch nicht absolviert.
Und gerade jetzt hätte ich so gerne gerufen: „Halt, Zoll! Halt, oder ich setze den Hund ein!"
Nein, sich als Zöllner zu „outen", wäre sicher nicht ratsam gewesen, schließlich hatte ich weder Dienstpistole noch Funkgerät dabei. Was blieb übrig, als diesen Mann an uns vorbei zu lassen? Schlecht habe ich mich gefühlt, denn eine gründliche Personenkontrolle (insbesondere durch „gewisse" Dienststellen) wäre unzweifelhaft von Nöten gewesen! Wir konnten nichts anderes tun, als dem Mann möglichst unauffällig zu folgen. Und dann war er plötzlich weg, wie vom Erdboden verschluckt. Mein Verdacht, dass ich / wir jemanden angetroffen hatte(n), der kurz zuvor von Ost nach West über die Grenze geschleust worden war, war begründet,  denn der Ort der „Begebenheit" war unweit jener Stelle, wo der „Stasi-Tunnel" sich befand.

Manfred Krellenberg mit seinem ersten Zollhund ARCO (1986) Manfred Krellenberg mit seinem ersten Zollhund ARCO (1986)


alte Karte mit eingezeichneter Lage der Minenfelder alte Karte mit eingezeichneter Lage der Minenfelder

alte Karte mit eingezeichneter Lage der Minenfelder 

Hundelaufanlagen gegenüber Abschnitt GSA Küste 1 / Zollkommissariat Lübeck-Süd Hundelaufanlagen gegenüber Abschnitt GSA Küste 1 / Zollkommissariat Lübeck-Süd

Hundelaufanlagen gegenüber Abschnitt GSA Küste 1 / Zollkommissariat Lübeck-Süd

Hundelaufanlagen gegenüber Abschnitt GSA Küste 1 / Zollkommissariat Lübeck-Süd Hundelaufanlagen gegenüber Abschnitt GSA Küste 1 / Zollkommissariat Lübeck-Süd

Hundelaufanlagen gegenüber Abschnitt GSA Küste 1 / Zollkommissariat Lübeck-Süd. Fotosammlung Gerd Wilcken, Bundesgrenzschutz

Zahlreiche Hunde mussten im Schutzstreifen ihren Dienst für die DDR-Grenztruppen verrichten – unter ausgesprochen widrigen Umständen.  Wer mehr über das Leben dieser Tiere erfahren möchte, dem ist das Buch "Die Hundegrenze" (Autorin: Marie-Luise Scherer) zu empfehlen.

 

Lübeck. Bereich Strasse Lübeck. Bereich Strasse "An den Schießständen" um 1970

Lübeck. Bereich Strasse "An den Schießständen" um 1970

Lübeck. Bereich Strasse Lübeck. Bereich Strasse "An den Schießständen" um 1970

Lübeck. Bereich Strasse "An den Schießständen" um 1970

Kolonnenweg in der Palinger Heide. Aufnahme aus dem Jahr 1993 Kolonnenweg in der Palinger Heide. Aufnahme aus dem Jahr 1993

Kolonnenweg in der Palinger Heide. Aufnahme aus dem Jahr 1993. Der sogenannte " K 6" (Kontrollstreifen von 6 m Breite) und Betonteile des Kfz-Sperrgrabens sind auf diesem Bild gut zu erkennen.

Kolonnenweg in der Palinger Heide. Aufnahme aus dem Jahr 1993 Kolonnenweg in der Palinger Heide. Aufnahme aus dem Jahr 1993

Kolonnenweg in der Palinger Heide. Aufnahme aus dem Jahr 1993

 

Ende Kolonnenweg unweit der B 104 bei Selmsdorf (08.10.2022) Ende Kolonnenweg unweit der B 104 bei Selmsdorf (08.10.2022)

Ende Kolonnenweg unweit der B 104 bei Selmsdorf (08.10.2022)

Kolonnenweg unweit Grenzknick Große Schwedenschanzen und B 104. Aufnahme vom 08.10.2022 Kolonnenweg unweit Grenzknick Große Schwedenschanzen und B 104. Aufnahme vom 08.10.2022

Kolonnenweg unweit Grenzknick Große Schwedenschanzen und B 104 (Blickrichtung). Aufnahme vom 08.10.2022

Kolonnenweg unweit Grenzknick Große Schwedenschanzen und B 104. Aufnahme vom 08.10.2022 Kolonnenweg unweit Grenzknick Große Schwedenschanzen (Blickrichtung) und B 104. Aufnahme vom 08.10.2022

Kolonnenweg unweit Grenzknick Große Schwedenschanzen (Blickrichtung)  und B 104. Aufnahme vom 08.10.2022

Kolonnenweg unweit Grenzknick Große Schwedenschanzen (Blickrichtung) und B 104. Aufnahme vom 08.10.2022 Kolonnenweg unweit Grenzknick Große Schwedenschanzen (Blickrichtung) und B 104. Aufnahme vom 08.10.2022

Kolonnenweg unweit Grenzknick Große Schwedenschanzen (Blickrichtung)  und B 104. Aufnahme vom 08.10.2022

Kolonnenweg unweit Grenzknick Große Schwedenschanzen (Blickrichtung) und B 104 Kolonnenweg unweit Grenzknick Große Schwedenschanzen (Blickrichtung) und B 104

Kolonnenweg unweit Grenzknick Große Schwedenschanzen (Blickrichtung) und B 104

Kolonnenweg unweit Grenzknick Große Schwedenschanzen am 08.03.2022 Kolonnenweg unweit Grenzknick Große Schwedenschanzen am 08.03.2022

Kolonnenweg unweit Grenzknick Große Schwedenschanzen am 08.03.2022

Kolonnenweg unweit Grenzknick Große Schwedenschanzen am 08.03.2022 Kolonnenweg unweit Grenzknick Große Schwedenschanzen am 08.03.2022

Kolonnenweg unweit Grenzknick Große Schwedenschanzen am 08.03.2022

Kolonnenweg unweit Grenzknick Große Schwedenschanzen am 08.03.2022 Kolonnenweg unweit Grenzknick Große Schwedenschanzen am 08.03.2022

Kolonnenweg unweit Grenzknick Große Schwedenschanzen am 08.03.2022

Kolonnenweg unweit Grenzknick Große Schwedenschanzen am 08.03.2022 Kolonnenweg unweit Grenzknick Große Schwedenschanzen am 08.03.2022

Kolonnenweg unweit Grenzknick Große Schwedenschanzen am 08.03.2022

Kolonnenweg unweit Grenzknick Große Schwedenschanzen am 08.03.2022 Kolonnenweg unweit Grenzknick Große Schwedenschanzen am 08.03.2022

Kolonnenweg unweit Grenzknick Große Schwedenschanzen am 08.03.2022

Kolonnenweg südlich Grenzknick Große Schwedenschanzen am 08.03.2022 Kolonnenweg südlich Grenzknick Große Schwedenschanzen am 08.03.2022

Kolonnenweg südlich Grenzknick Große Schwedenschanzen am 08.03.2022

Palinger Heide in den 1970er-Jahren Palinger Heide in den 1970er-Jahren

Palinger Heide in den 1970er-Jahren

Am 5. Oktober 1964 gab es im Grenzraum bei Palingen eine Detonation im Minenfeld. Sehr wahrscheinlich wurde die Explosion von Rudolf Reuter ausgelöst. Das Schicksal des Bundeswehrsoldaten blieb über längere Zeit ungeklärt. Nähere Informationen auf der Webseite der Freien Universität Berlin unter https://www.fu-berlin.de/sites/fsed/Das-DDR-Grenzregime/01_Biografien-von-Todesopfern/Reuter_Rudolf/index.html


Kolonnenweg in der Palinger Heide Kolonnenweg in der Palinger Heide

Kolonnenweg in der Palinger Heide

Kolonnenweg in der Palinger Heide Kolonnenweg in der Palinger Heide

Kolonnenweg in der Palinger Heide

Kolonnenweg in der Palinger Heide Kolonnenweg in der Palinger Heide

Kolonnenweg in der Palinger Heide

Bei der ehemaligen Betonbrüstung in der Palinger Heide gegenüber Schneiders Wiesen am 08.03.2022 Bei der ehemaligen Betonbrüstung in der Palinger Heide gegenüber Schneiders Wiesen am 08.03.2022

Bei der ehemaligen Betonbrüstung in der Palinger Heide gegenüber Schneiders Wiesen am 08.03.2022.

Bei der Betonbrüstung in der Palinger Heide gegenüber Schneiders Wiesen im Jahr 1984 Bei der Betonbrüstung in der Palinger Heide gegenüber Schneiders Wiesen im Jahr 1984

Bei der Betonbrüstung in der Palinger Heide gegenüber Schneiders Wiesen im Jahr 1984